• Startseite |
  • Über mich |
  • Impressum |
  • Kontakt

Tipps und Tricks an der 900er Diversion-Fortsetzungsbericht

Fredis Touren- und Schraubertipps

20.08.2009

Tipps und Tricks an der 900er Diversion-Fortsetzungsbericht

Geschrieben von Alfred Vorbeck in Technik
Kommentar (1) | Trackbacks (0)

Kleine Tipps und Trix zur 900er Diversion und anderen Kleinigkeiten

-regelmäßig erweiterter Bericht zu kleinen Kniffen, die das Leben leichter machen

- im Blickpunkt unter anderem: Reifen

- und neu....Verladen/Anhänger

- Gepäckträger, Schwingenlager

- Ölfiltercover (Chromabdeckung)

- Tankhülle/Tankrucksack BAGSTER

- Aluteile und Felgen polieren

Nach dem Motto "auch kleine Geschenke erhalten die Freundschaft" beginne ich hier einmal aufzuschreiben, was man weiß- was man wissen sollte:

Der Hauptbremszylinder vorn---neigt zu unschönen Ausblühungen quasi ab Werk, weil die Belüftungsbohrungen den Austritt von Bremsflüssigkeit zulassen. Dadurch wird die Farbe außen angegriffen, weicht auf und blättert schließlich ab.

Tipp: Mit einem Dremel (oder ähnlich) obere Hälfte blank reinigen und anschließend mit Chromglanzpaste polieren. Beim Putzen der Maschine regelmäßig mit einem Lappen reinigen- sieht gut aus und hält.

Hier das Ergebnis

Die nachgerüstete MRA Scheibe bewegt sich stark auch über den oberen rechten und linken Rand der Verkleidung hinaus und schabt die Farbe ab. Das kann man mit einer 3,2 mm Blechschraube aus Edelstahl ändern, die die Originalbefestigung nach oben (zum Fahrer hin) erweitert. Der Tipp kam von einem befreundeten Yamahafahrer. Hier ein Foto:

Kleine Edelstahlschraube 3,2 mm/Kreuzschlitz nach Vorbohren durch Scheibe und Verkleidung einschrauben. Verhindert zuverlässig lästige Schwingungen.

Reifen

Von Hause aus wurde die XJ mit Reifen ausgeliefert, die heute nicht mehr im Programm der jeweiligen Hersteller sind. Das waren Reifen der Firmen Metzeler, Bridgestone und Dunlop. Nachfolgemodelle mit zum Teil erheblich verbesserten Eigenschaften sind in Hülle und Fülle auf dem Markt.

Da die Reifenmarke neben der Reifendimension in den alten Fahrzeugbriefen und Scheinen eingetragen sind, bzw. sie Teil der Betriebserlaubnis sind, dürfen nur solche Reifen verwendet werden, die eine Freigabe für die XJ 900 Diversion haben. Eine solche Freigabe kann man entweder beim Hersteller des Reifens oder auch bei Yamaha beziehen. Sie kann über Internet geladen und ausgedruckt werden. Vernünftigerweise führt man die Bescheinigung  dann mit und legt sie auch bei der nächsten HU vor. Hier ist ein Link, der nach Eingabe der Motorradmarke und des Typ wirklich gut zeigt, was man für unsere Maschine so an Reifen kaufen kann- und vor allem überall gleich mit Freigabe versehen.

https://www.mopedreifen.de/V2/splash2/fs2_splash2.html

Die in diesem Portal aktuell (Ende August 2009) angebotenen Reifen beginnen bei A- wie Avon- und enden bei Pirelli mit einem Preis je Paar von ca. 150 bis über 200 €. Die Gestaltung dieses Portals ist so, dass man sofort erkennt, ob es eine Freigabe gibt, die dann auch sofort heruntergeladen werden kann. Wie immer lege ich Wert auf die Feststellung, dass ich weder von dieser- noch von einer anderen Firma gesponsort werde. Deshalb: Auch andere Firmen bieten diesen Service. Möge sich jeder selbst ein Bild machen.

Meine eigene Reifenempfehlung lautet zur Zeit: Michelin Pilot Road 2. Ich bin ein eher ruhiger Fahrer und lege Wert auf Komfort und Handling- dabei brauche ich auf oft schwierigen Strecken (Schotter, Bitumen, enge Bergstrecken) Leistungsreserven. Einige befreundete Fahrer der gleichen Maschine sind mit ihren Metzeler Z 6 sehr zufrieden, beklagen aber bei Laufleistungen ab 8- bis 9000 km massiven Verlust an Fahrsicherheit. Eine Entscheidungshilfe war für mich, dass der Michelin zu keiner Zeit einen Shimmyeffekt zeigte- auch nicht beim Loslassen des Lenkers um die 60 km/h. Zusammenfassend ist anzumerken, dass die Erstbereifung ein Metzeler ME 33 war. Damit war ich vor 11 Jahren zufrieden- heute würde ich ihn im Neuzustand einer Cartbahn als Auffanghilfe zur Verfügung stellen. Frei nach dem Motto: Das Bessere ist des Guten Feind. So wird es nächstes Jahr vielleicht auch mit dem jetzigen Favoriten gehen.

Hier ein vorläufiger Test zu den Michelin Pilot, den ich selbst durchgeführt habe. Er zeigt, dass auch dieser Reifen Schattenseiten haben könnte- wenn man mit Topcase fährt:

Hier die für das Fahrverhalten wichtigen Daten:
XJ 900 Diversion, Bj. 1998,
Fahrwerk sehr guter Pflegezustand mit Lenkkopf-Schrägrollenlager/Lenker LSL 800mm,
MRA Scheibe mit Spoiler auf vorletzter Stufe,
Luftdruck vorn: 2,5 bar
Luftdruck hinten: 3,0 bar
Telegabel 5 Ringe frei, Originalzustand
Federbein hinten: Stufe 4
Topcase Givi 50l montiert

Fahrerdaten:
1,72/ 70 kg
Wetter bedeckt, 17 grad, leichter Seitenwind

ALLES; WAS JETZT FOLGT; HAT EHER MIT DEM TOPCASE, ALS MIT DEM REIFEN ZU TUN- denn der erwies sich bei einem erneuten Fahrversuch als absolut gut.......aber in der Reihenfolge:

Ergebnis auf 6 km Messstrecke hin/zurück, digital gemessen:
Hinweg bis 190 km/h (Lt. Tacho über 200)fast einwandfrei, Gefühl von "wird leichter" bis "besser nicht bewegen, sonst fängt sie an".
Sachlich ausgedrückt: Sie vermittelt bei Tempo ab Tacho 195-200 km/h nicht mehr das Gefühl von satter Straßenlage, wie die zum Vergleich gefahrene 600er Fazer.
Rückweg
deutlich schlechter
Bis digital 175 km/h (Tacho knapp 190) sicher, darüber deutlich unsicher, beginnende Pendelbewegung eingeleitet auch durch leichte Fahrbahnunebenheiten, sensibel auf Mittelstreifen reagierend. Auf Brücke mit leichtem Seitenwind Reaktion bei digital 170 km/h Pendelbewegung, jedoch sofort wieder abklingend/kein Gefühl von "gefährlich".
Fazit: Ursache ist nicht der Reifen, sondern in erster Linie das Topcase. Da ich persönlich selten oder nie mit Tacho 200 unterwegs bin, kann ich mit den eindeutigen Schwächen des Road 2 in Verbindung mit dem Topcase leben, weil er im "normalen" Bereich durch hervorragendes Handling alles wieder wettmacht. Seine Qualitäten im Zweipersonenbetrieb kann ich im Hochgeschwindigkeitsbereich nicht beurteilen- ich habe aber das Gefühl, dass sich eher positives ändert. Ferner reagiert der Road 2 offensichtlich stark auf falschen Luftdruck, sprich z.B. 2 bar vorn.
Aus meiner langen Erfahrung weiß ich, dass ich selbst mit meinen 70 kg und 1,72 Größe nicht der Durchschnittsfahrer bin. Deshalb kann das von mir vorgestellte Ergebnis bei einem anderen Fahrer (1,90 cm, 130 kg) natürlich abweichen........
Mich hat die heutige Rückfahrt jedenfalls an meine Höllenritte auf Kawasaki 750 H2 erinnert- Herantasten an die Grenze bis "geht nicht mehr". Aber ich wollte es mal wissen- war aber durch andere  vorgewarnt.
Besser also mit diesem Reifen und Topcase nicht über 200 fahren.

Da in manchen Fällen neben dem  Topcase auch andere Anbauten das Fahrverhalten maßgeblich beeinflussen, habe ich den Versuch  ohne Topcase wiederholt. Das Ergebnis ist absolut TOP- keine Pendelbewegung, keine Reaktion auf Mittelstreifen - alles bei echten 200 km/h und darüber (leichtes Gefälle, roter Drehzahlbereich). Aber- es macht nicht wirklich dauerhaft Spaß.

Verkleidung/Reparatur

Risse und Ausbrüche- Bekanntermaßen entstehen im Laufe der Zeit manchmal durch Vibrationen oder Umfaller bedingte Risse in der Verkleidung. Häufig ist dies unterhalb der Fahrtrichtungsanzeiger der Fall. Durch Umfaller kann es auch zu Rissen im Bereich der oberen Schraubbefestigung kommen (unter- oder an der schwarzen Abdeckung). Die Reparatur ist wie folgt möglich:

- Demontage der Verkleidung, innen reinigen und leicht anschleifen, Verkleidung stabil auflegen, damit der Riss oder das ausgebrochen Stück nicht "arbeitet", ggf. Schraubzwinge oder ähnliches zu Hilfe nehmen.
- Glasfasermatte aus dem Autozubehör
- Zweikomponenten-Kleber, Empfehlung Megabond/Louis unter 10 € ist eingekauft
- dann den Kleber mit einem harten Pinsel so verarbeiten, wie sonst das beim Laminieren übliche Harz.   Das heißt, der Kleber wird zunächst auf die Innenseite der Verkleidung aufgetragen und dann mit einer großzügig über den Riss ragenden Lage geflochtener Glasfasermatte überdeckt. Dann wird die Fasermatte mit dem Kleber satt eingestrichen.

Trocknungszeit einhalten
Innen fertig- hält ewig.
Wenn erforderlich- nur dann- Riss von aussen V-förmig mit Dremel aufweiten, Kleber ganz fein in die Rinne geben, voooorsichtig mit Wasserschleifpapier (600er, dann 1000er) anschleifen, mit Modellspritzpistole ggf. verdünntem Lack aus einem Lackfarbstift (Lieferant RH http://www.motorradlack.de/ ) annebeln ..... Zuletzt mit reinem Verdünner vorsichtig bis leicht in die benachbarte Fläche hineinnebeln. Nach dem Trocknen mit Politur nacharbeiten....Fertig. Kosten ca. 25 €, Nerven leicht beschädigt- aber glücklich.

Verladen des Motorrades auf einem Anhänger oder Spezialtrailer..

So sieht das im Bild aus, wenn ein von mir umgebauter Trailer auf der Grundlage des gebremsten POLO- Anhängers beladen ist:

Umgebauter/verbesserter Trailer von Polo, beladen mit 900er Diva und 600er Fazer. Wichtig ist die Abspannung, d.h. die Maschinen werden stark in die Federn gezogen.
Das geht aber genau so gut, wenn man einen normalen Anhänger hat, der mit wenigen Handgriffen zum idealen Transportmittel für Motorräder zu machen ist

...siehe Bilder:

an der vorderen Bordwand Radaufnahme (V-förmiges Flacheisen) etwas oberhalb der Radmitte anbringen, mindestens 8mm starke Ösen zum Verzurren anschweißen oder schrauben. Die Räder müssen sich bei richtiger Abspannung dann nicht in einer Schiene befinden

Radaufnahme vorn- Eigenbau

und hier befinden sich die vorderen Spanngurte an der Maschine:

Spanngurt über der unteren Gabelbrücke, um das Standrohr nach schräg vorn rechts bzw.links gespannt.

Zu beachten ist natürlich, dass die Spanngurte eine gute Qualität aufweisen und immer in der Reihenfolge erst vorn- dann hinten angezogen werden. Der Preis eines Gurtes liegt bei ca. 10 Euro. Bauhausgurte gibt es für die Hälfte - bei deutlich schlechterer Qualität und geringerer Zugfestigkeit. Auch ist das Gewebe weniger stabil, d.h., es reißt bei Reibung schneller auf.

Wie kommt das Motorrad auf den Anhänger?

Das habe ich mittlerweile mit kleinen Hilfsmitteln und Tricks so perfektioniert, dass alles im Alleinbetrieb zu bewältigen ist. Ich fahre auf einer normalen Holzbohle/Bauholz (2m lang/25 cm breit) mit Motorkraft seitlich neben der Maschine gehend nach oben und kippe das Motorrad dann auf den Seitenständer. Die Bohle liegt dabei nicht einfach auf der Ladefläche auf, sondern verfügt über zwei 8mm starke und 20mm breite Flacheisen. die an ihrem Auflageende 20 cm über das Ende der Bohle hinausragen und auf dem Ladeboden des Anhängers aufliegen. Sie sind leicht abgewinkelt, so dass durch das Ende der Bohle keine Kante am Ladeboden entsteht und sie (die Bohle) nicht wegrutschen kann. Mit einem Spanngurt an der Telegabel (Foto) ziehe ich die Maschine fast in die Waagerechte- dann wird der Seitenständer eingeklappt - gefolgt von Spanngurt Nr. 2, natürlich vorn....dann hinten wie auf dem Bild mit dem Trailer zu sehen. Niemals die Gurte über lackierte Teile oder gar die Verkleidung spannen......dann sind Defekte vorprogrammiert.

Nach meiner jahrzehntelangen Erfahrung mit Transporten aller Art gilt für Motorräder, dass sie in aller Regel auf den Rädern stehen sollten, nicht auf Haupt- oder Seitenständer. Das würde eher die richtige Abspannung behindern- und je nach Anhänger dazu führen, das der Ständer sich in den Anhängerboden hineinarbeitet.

Wenn das so gemacht wird, steht die Maschine sicher, muss aber dennoch nach den ersten Kilometern auf dem Anhänger zur Sicherheit überprüft werden.

Wenn die Maschine nun nicht mehr auf dem Anhänger stehen sollte, dann habt ihr etwas falsch verstanden.

Tipps zum Kofferträger und zur Schwingenlagerabdeckung

Der Tipp für die Original - Kofferträger (es gibt zwei verschiedene Originale, ich weiß) geht an die Besitzer von Rohrträgern, die schweißen können oder jemanden kennen, der es kann. Meine verchromten Träger konnten nur fummelige Yamaha Koffer aufnehmen. Deshalb habe ich sie durch kleine aber feine Edelstahllaschen zur Aufnahme von Koffern mit Givi- Dreipunktaufhängung umfunktioniert. So lassen sich viele Givi- Originalkoffer, Kappa und Motodetailkoffer anbringen. Diese sind zum Teil erheblich preiswerter (Motodetail, Kappa) und dabei größer und weniger zerklüftet. Die auf dem Foto gezeigten Laschen sind von innen mit Edelstahlschweißdraht und Corgon (Schutzgas-Schweißgerät) verschweißt. Bisher (10 Jahre) hat sich die Konstruktion auch bei höchster Belastung bewährt. Neben den Originalträgern wurden also selbst Edelstahllaschen gefertigt. Hinzu kommen die Schloßnase und die Haltestifte von Givi, die sich im Zubehör (z.B. Louis) für ein paar Euro finden. Ausnahmsweise war ich zu faul, vor dem Foto den Chrom zu polieren.......

Aufnahme von Seitenkoffern mit Givi-Haltesystem an Original-Seitenträgern

Für Schlechtwettertage, langweilige verregnete Sonntage oder lange Winter eine kleine Verschönerung der Kunststoffabdeckung an der Schwinge- für den, der es schön findet.....Die verwendeten Chromköpfe sind eigentlich dazu gedacht, häßliche Schraubenlöcher unsichtbar zu machen. Ich finde, dass sie sich auch eignen, um der Kunststoffabdeckung unserer Schwingenlager etwas Glanz zu verleihen. Dazu gehört nur ein wenig Geschick zum mittigen Anbohren der Kunststoffstopfen und des Ablängens der Gewinde an den Chromköpfen....Erhältlich sind sie im Zubehör.

Kleine Spielerei mit Chrom an der Schwingenlagerabdeckung

Tankhülle/Tankrucksack- Kombination

Eine Diskussion im Yamaha Forum brachte mich auf den Gedanken, mal meine "Lösung" zum Tankrucksack (die es in Frankreich schon seit 20 Jahren gibt) hier vorzustellen. Es geht zum einen darum, was wirklich praxisbewährt ist - zum anderen aber auch darum, was der einzelne schön oder häßlich findet. Die vorgestellte Tankhüllen/Tankrucksackkombination benutze ich schon seit 11 Jahren auf meiner Diva und hatte sie zuvor genauso (mit einer anderen Tankhülle) an meinen Motorrädern anderer Marken, z.B. Suzuki VX 800. Stabilität, Haltbarkeit und Stauraum sind über jeden Zweifel erhaben. Ein Fach für die Straßenkarte mit Klettverschluß ist clever untergebracht und auch in Zeiten von modernen Navigationsgeräten für mich unentbehrlich. Der Hersteller bot auch schon vor Jahrzehnten als erster den Tankrucksack mit einem in einer Extrafach integrierten (fest verbundenen) Regenhaube an, die hielt, was andere nur versprachen. Aber auch ohne Haube hält der Rucksack auf der Diva einem kleinen Regenguss stand. Weiter oben ist ein Bild der Maschine mit dieser Regenhaube über dem Tankrucksack zu sehen. Selbst bei hohem Autobahntempo rührt sich dieser Rucksack dank seiner genialen Befestigung nicht von der Stelle, ist aber beim Tanken mit einem Handgriff hochzuklappen. Zusätzlich kann der Rucksack mit einem Rundumreissverschluss in seinem Volumen verändert werden. Grundlage für das System ist die maßgeschneiderte Tankhülle aus Kunstleder, die es in der Farbe des Motorrades und für jeden Typ extra gibt. Diese Hülle umspannt den gesamten Tank und sorgt so zum einen für den festen Sitz des Tankrucksacks aber eben auch für den Schutz des Lacks. Kratzer sind mit dieser Hülle ein Fremdwort- außerdem verfügt sie über Kniekissen, die auf langen Strecken sehr angenehm und komfortabel sind.

Nun ein Wort zum Aussehen und zum Preis: Mir gefiel das Aussehen meiner Maschine mit der Tankhülle sagen wir mal----überhaupt nicht. Ich kam dann auf die Idee, mir meine Sitzbank in gleicher Weise (Lederfarbe, Design) zu gestalten - das Ergebnis ist auf dem Bild zu sehen. Mir gefällt es, weil jetzt die ganze Kombination wieder wie aus einem Guss wirkt. Der Preis für den Tankrucksack/die Hülle der Firma BAGSTER war seinerzeit exorbitant hoch, nämlich 300,- DM - aber das war die Sache wert. Heute gibt es das Ganze als "Auslaufmodell" zu einem Bruchteil des Preises von damals.

Tankrucksack/Tankhaubenkombination von Bagster - mit geöffnetem Rundumreissverschluss zur Volumenvergrößerung. Sicher Geschmacksache- aber unbestritten praktisch.

Ölfilter mit Chromabdeckung (Cover)

Eine nette Kleinigkeit, die finanziell erschwinglich ist (oder die Papa sich zu Weihnachten wünscht) ist die verchromte Abdeckung des Ölfiters. Gibt es bei Louis für ungefähr 14 Teuros und passt (auch wenn es nicht gesagt wird- ich weiß es- siehe Foto). Nur eine Kleinigkeit mit einem praktischen Wert gleich Null, trotzdem gefiel es mir.

schwer zu erkennen- zwischen den Auspuffkrümmern befindet sich der Originalölfilter mit einer bei Louis gekauften Abdeckung aus Chrom

Polieren von Aluminiumteilen- und Felgen

Vorneweg- es ist Sklavenarbeit, aber solche, die sich bei richtiger Ausführung lohnt. Entscheidend für das  Ergebnis ist auch die Qualität des zu bearbeitenden Aluminiums, bzw. seine Dichte. In der Regel ist bei den Felgen das beste Ergebnis (der höchste Glanz) zu erwarten. Nehmen wir uns also zunächst die Felgen vor:

Dazu müssen die Räder demontiert und die Reifen von der Felge gezogen werden. Anschließend werden die Felgen gereinigt und das Bearbeitungsmaterial bereit gelegt. Neben Wasser ist das Wasserschleifpapier hoher Qualität in den Körnungen 180, 300, 600 und 1200, dazu sollte eine handliche Bohrmaschine mit eingespannter Runddrahtbürste eines kleinen Durchmessers bereit liegen. Anschließend kann man die Felge mit Achse auf einen Lagerbock (wie er zum Auswuchten gebraucht wird) aufspannen oder die Felge auf einen Tisch (selbst aus einer Bohle und zwei Lagerböcken machen) waagerecht auflegen. Letzteres ziehe ich vor, weil ich so rückenschonender arbeiten kann. Zuerst kommt die Bohrmaschine mit der Drahtbürste zum Einsatz. Mit deren Hilfe wird aber nur der äußere Rand der Felge von Farbe befreit, niemals der Rest der Felge. Vorsicht- tiefe Kratzer vermeiden. Es folgt Wasserschleifpapier der Körnung 180, das wir vorher in schmale Streifen reißen.

Dann wird die Felge Stück für Stück von außen nach innen geschliffen, bis sie metallisch blank ist. Die linke Hand dreht und hält die Felge- mit der rechten Hand (oder umgekehrt) wird geschliffen. Dazu immer fleißig mit Wasser benetzen und Schleifpapier abspülen. Innen darauf achten, dass das Papier möglichst aufliegt- dann kanntet es sich an dem ca. 1 cm vor der Felgenmitte liegenden  Rand leicht hoch- so das dieser für einen sauberen Abschluss sorgt- Abkleben nicht erforderlich. Dieses Spiel muss nun mit den Schleifpapieren der feineren Körnungen wiederholt werden, bis nach der letzten Runde mit 1200er Papier die Felge bereits matt glänzt. Zum Schluss kommt Autosol Polierpaste zum Einsatz. Es wird zunächst mit einem Lappen (Baumwolle oder dergl.) unter viel Druck aufgetragen. Zum Abschluss empfehle ich das Nachpolieren mit Hilfe von Papier aus einer Haushaltrolle- das steigert den Glanz erheblich. Und- keine Angst- die Felge wird auch bei Regen ihren Glanz behalten, Wasseflecken bilden sich kaum. Die Reinigung ist auch kein Problem- nur ab und an mit Autosol auffrischen.

Das hier Gesagte gilt in vereinfachter Form auch z.B. für die Seitendeckel des Motors. Die Ausführung ist einfacher- wegen der anderen Aludichte aber nicht ganz so glänzend.

Serie Tipps wird fortgesetzt.

Lesezeichen für Tipps und Tricks an der 900er Diversion-Fortsetzungsbericht bei del.icio.us Digg Tipps und Tricks an der 900er Diversion-Fortsetzungsbericht Bloglines Tipps und Tricks an der 900er Diversion-Fortsetzungsbericht Technorati Tipps und Tricks an der 900er Diversion-Fortsetzungsbericht Fark this: Tipps und Tricks an der 900er Diversion-Fortsetzungsbericht Lesezeichen für Tipps und Tricks an der 900er Diversion-Fortsetzungsbericht bei YahooMyWeb Lesezeichen für Tipps und Tricks an der 900er Diversion-Fortsetzungsbericht bei Furl.net Lesezeichen für Tipps und Tricks an der 900er Diversion-Fortsetzungsbericht bei reddit.com Lesezeichen für Tipps und Tricks an der 900er Diversion-Fortsetzungsbericht bei blinklist.com Lesezeichen für Tipps und Tricks an der 900er Diversion-Fortsetzungsbericht bei Spurl.net Lesezeichen für  Tipps und Tricks an der 900er Diversion-Fortsetzungsbericht bei NewsVine Lesezeichen für Tipps und Tricks an der 900er Diversion-Fortsetzungsbericht bei Simpy.com Lesezeichen für Tipps und Tricks an der 900er Diversion-Fortsetzungsbericht bei blogmarks Lesezeichen für Tipps und Tricks an der 900er Diversion-Fortsetzungsbericht  with wists Lesezeichen für Tipps und Tricks an der 900er Diversion-Fortsetzungsbericht bei Ma.gnolia.com wong it! Lesezeichen für Tipps und Tricks an der 900er Diversion-Fortsetzungsbericht mit beliebigem Lesezeichen-Werkzeug speichern
 

Trackbacks
Trackback für spezifische URI dieses Eintrags

Keine Trackbacks

Kommentare
Ansicht der Kommentare: (Linear | Verschachtelt)

Hallo, sehr schön geschrieben. Weiter so! Für viele von uns sicher oft eine Hilfe. Danke für die tolle Arbeit. mfg jalla
#1 Jalla am 31.08.2009 12:13 (Antwort)

Kommentar schreiben

Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

 
Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!
 
Suche
Kategorien
  • XML Navigation
  • XML Persönlich
  • XML Recht
  • XML Technik
  • XML Urlaub


Alle Kategorien
Schlagwort-Wolke
ABE Garmin Garmin zumo Korsika motorrad navigation Technik tomtom Touren Umbau Urlaub Wartung Werkstatt XJ900
Blog abonnieren
XML RSS 2.0 feed
XML RSS 2.0 Kommentare
Kommentare
MOTOR-TALK.de - BMW Motorrad zu Bremsflüssigkeit wechseln
18.01.2010, 18:20 Uhr
achten, dass hier keine Bremsf üssigkeit verwendet wird...... . Wie genau kannst du ja mal h ier nach lesen: http://w [...]


MOTOR-TALK.de - Yamaha zu Reparatur der Telegabel Yamaha XJ 900 Diversion
27.12.2009, 21:02 Uhr
Schau mal auf meiner privaten Seite rein- da findest einsch ließlich Explosionszeichnung a lles dazu http://www.fre [...]


MOTOR-TALK.de - Yamaha zu Reparatur der Telegabel Yamaha XJ 900 Diversion
27.12.2009, 17:50 Uhr
Schau mal auf meiner privaten Seite rein- da findest einschl ießlich Explosionszeichnung al les dazu http://www.fred [...]


Thomas zu Die Motorradkette-Anleitung für Anfänger
14.11.2009, 17:58 Uhr
Hallo Fredi Herzlichen Dank f ür diese äusserst ausführliche und hilfreiche Anleitung! Al s erstes werd ich mir wa [...]


f650gs-waldi zu Routenplanung mit Tyre/überarbeitet Dezember 2009
21.10.2009, 10:48 Uhr
Guter Bericht, danke! Bedeu tung von T.Y.R.E: *T*rack *Y*o ur *R*oute *E*verywhere


Jalla zu Tipps und Tricks an der 900er Diversion-Fortsetzungsbericht
31.08.2009, 12:13 Uhr
Hallo, sehr schön geschrieben . Weiter so! Für viele von uns sicher oft eine Hilfe. Da nke für die tolle Arbeit [...]


Andreas Schütte zu Über mich
16.08.2009, 11:17 Uhr
Gut gemachte Seite die auch fü r mich als Wiedereinsteiger hi lfreich ist.In den 8 Jahren di e ich nicht gefahren bin [...]


THOMMES Pascal zu TomTom Rider II/Kauf/Einbau/1.tour
14.08.2009, 16:26 Uhr
Hallo Leute, habe ein kleines Problem. Ist´es möglich, den TTR 2 an eine Sprechanlage der Marke AUTOCOM anzuschli [...]


Klaus Hachmeister zu Vergleich Navigationsgeräte Zumo 550 mit TomTom Rider 2
13.08.2009, 18:32 Uhr
Hallo Alfred, Dein Bericht ha t mir gut gefallen! Diese (Pr eis-)Liga von Navis liegt derz eit außer meiner Reichwe [...]


Peter zu Die Motorradkette-Anleitung für Anfänger
12.07.2009, 18:32 Uhr
Tach auch! das ist die seite mit gut beschriebenen techni schen details für motorradkett en die ich bis jetzt gel [...]


Florian Gerteisz zu Vergleich Navigationsgeräte Zumo 550 mit TomTom Rider 2
07.07.2009, 17:59 Uhr
Nach langer  Suche nach einer Alternative, habe ich mir nun doch ein “richtiges̶ 1; Motorrad-Navi gegönnt [...]


Alexander zu Routenplanung mit Tyre/überarbeitet Dezember 2009
02.07.2009, 22:18 Uhr
Hallo, die Erklärungungen sin d echt sehr verständlich für j eden. Habe Tyre ausprobiert u nd mußte dabei leider fe [...]


Wilhelm Stark zu TomTom Rider II/Kauf/Einbau/1.tour
16.06.2009, 09:25 Uhr
Hallo Alfred, ich habe jetz t erste Erfahrungen mit dem TT R2 gemacht und bin echt zufrie den. Zu allererst hab [...]


Mario Klein zu TomTom Rider II/Kauf/Einbau/1.tour
27.05.2009, 11:45 Uhr
Hallo Herr Vorbeck, ich hab e endlich auch ein Motorrad-Na vi zugelegt. Nachdem ich Ihren Bericht gelesen habe, s [...]


MOTOR-TALK.de - Kawasaki zu Motorrad und Öl - ein heißes Thema- Teil 1
31.03.2009, 09:52 Uhr
kam in Sachen "Kupplung rutsch t durch" mal ein Link im Yamah a - Forum. Ich finde das hier recht gut: http://www.fr [...]


Artikel-Links
  • https://www.mopedreifen.de/V2/
    splash2/fs2_splash2.html
Archive
März 2010
Februar 2010
Januar 2010
Das Neueste ...
Älteres ...
Lieb-Links

Ausklappen | Einklappen

Kalender
Zurück März '10
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31        

Design Downloaded from www.vanillamist.com | Ported to Serendipity by Carl Galloway | Powered by moduleBox