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19.01.2008 Motorradurlaub auf Korsika/Teil 1Geschrieben von Alfred Vorbeck in UrlaubKommentare (0) | Trackbacks (0) Traumurlaub auf der Heimatinsel Napoleons/Teil 1
Nicht nur das wartet...
Davor steht die Reisevorbereitungoder ....haben die Götter den Schweiß gesetzt..... Allgemeines Das kann dann so aussehen: Gepackt
Nun, bevor es soweit ist, sollte man sich in einem ersten Schritt informieren. Das kann man machen, indem man sich als ADAC - Mitglied das kostenfreie Info- und Kartenmaterial bei der nächsten Geschäftsstelle holt und sich - was ich sehr empfehle - einen HB - Atlas Korsika leistet. Mit den tollen Fotos kann man die Vorfreude auf das Kommende steigern und dem darin enthaltenen Kartenmaterial schon mal erste Ausflüge planen. Wer mehr Zeit hat und vielleicht auch schon einmal da war, dem lege ich den "Grünen Reiseführer KORSIKA" aus dem Michelin Reiseverlag ans Herz. Aus diesem Verlag kommt auch das bevorzugte Kartenmaterial, nämlich die 1:150.000 Karte Nr. 345 LOCAL/Corse-du-Sud. Wer, wie ich, möglichst alles sehen will, der darf sich auch noch auf der Insel die "Carte de Randonnee`" des Institut Geographice National im Maßstab 1:25.000 der einzelnen Regionen besorgen. Dann kann man mit dem Motorrad ins Zielgebiet fahren, wechselt die Motorradstiefel gegen gute Wanderschuhe aus und findet (aber nur ganz vielleicht) auch die Plätze, die ich kenne und niemandem verrate. Aber -keine Sorge - hier und da werde ich schon sagen, wo es lang geht. Bis jetzt haben die Vorbereitungen vielleicht Nerven - aber noch kein Geld verschlungen. Dazu komme ich jetzt: Starke Nerven, Geduld und Geld -es geht nämlich um die Suche nach einer geeigneten Fähre. Anfahrt/Fahrzeit Das z.Zt. günstigste Angebot ist unter Berücksichtigung der Fährhäfen (Hafengebühren sind z.B. in Genua höher und beeinflussen damit den Gesamtpreis) bei Corsicaferries zu finden. Die für aus dem Westen anreisenden Passagiere günstigsten Häfen sind Savona (nördlich von Genua), Genua und wegen der teilweise günstigen Abfahrzeiten gegebenenfalls noch Livorno. Auch Nachtfähren fahren lange nicht immer und an jedem Tag. Deshalb kann auch aus diesem Grund die Entscheidung anders ausfallen, als man ursprünglich wollte. Mein Rat lautet ganz eindeutig: Wer die Motorräder per Anhänger mitnimmt, sollte nachts fahren und für die Hinfahrt eine Vormittagsfähre nehmen. Die Fahrzeit beträgt nachts wegen der günstigen Verkehrslage und gleichmäßiger Geschwindigkeit ca. 12 Stunden. Daran denken: Nachts sind in der Schweiz die Tankstellen in der Regel zu - und manchmal (mir schon oft passiert) auch der Gotthard Tunnel gesperrt. Das heißt natürlich auch, Reservezeiten einkalkulieren. Es sind nach Genua oder Savona ca. 1000+ km Gesamtfahrstrecke. Aus fahrtechnischen wie aus Preisgründen empfiehlt es sich auch, an einem Wochentag (z.B. Donnerstag oder Freitag) sowohl hin- als auch zurück zu fahren. Dann bieten die Fährgesellschaften häufig Sondertarife. Fährt man mit dem Motorrad, sollte selbstverständlich am Tag gefahren werden - schon allein deshalb, weil die Fahrt durch die Schweiz auch auf der Autobahn ein schönes Erlebnis ist - wenn es nicht regnet oder schneit. Jahreszeiten, Fährpreise und Fährgesellschaft schlage ich nach eigener Erfahrung wie folgt vor: Ab Mai und im September zeigt die Insel ihre schönsten Seiten mit weniger Tourismus und einer gerade erwachten oder noch in Blüte stehenden Natur. Dann sind auch die Preise normaler, denn immerhin gehört Korsika zu Frankreich und ist eine Insel - was die Sache teurer macht. Mein Vorschlag lautet deshalb, mit Corsiaca Ferries z.B. ab Savona eine Frühfähre (Freitag/8.15 Uhr, 1 Std vorher da sein) nehmen, die auf Korsika im Hafen von Bastia gegen 14.15 Uhr anlegt. Das kostet komplett mit Auto bis 5m Länge, Anhänger bis 4m Länge und zwei Personen (via Internet zu buchen) 90,- Euro. So bleibt genügend Zeit, auf der Insel eine vorher gebuchte Unterkunft zu erreichen. Zumindest, wenn diese auf der Ostseite der Insel liegt. Wenn man noch auf die andere Seite der Insel will, sind Fahrzeiten zu berücksichtigen, denen ein max. Schnitt von 30 Km/h zu Grunde liegt. Nach einem Aufenthalt von zwei bis drei Wochen bietet sich die Rückfahrt mit der Nachtfähre der gleichen Gesellschaft an. Sie legt auf dem Festland je nach Wochentag in Savona (besser) oder Livorno an. Die Fähre legt um 21.00 in Bastia ab und kommt um 07.00 Uhr im Hafen des italienischen Festlandes an. Der Preis - wieder für zwei Personen - mit einer Kabine beträgt 150,22 Euro, davon 65 Euro für die Außenkabine (Cruise) mit Dusche und relativ bequemen Betten. Wer sparen möchte oder sparen muss sollte sich bemühen, möglichst zügig aus dem Parkdeck auf die Passagierdecks zu kommen, damit sich ein geeigneter Schlafplatz findet. Ich finde allerdings, dass 55 Euro für zwei Personen in einer Innenkabine (Holliday) gut angelegt sind. Ein guter Rat an dieser Stelle: Mit dem Motorrad allein unterwegs sind Ratschenspanngurte im Gepäck Pflicht, denn nur so ist eine sichere und beschädigungsfreie Arretierung der Motorräder im Bauch der Fähre sicher. Das Personal der Fähre ist in der Regel so ruppig bis dreist, dass einem die Tränen in die Augen steigen und das Kleinhirn beginnt, erste Signale an die Faust zu senden. Das Personal versteht allerdings, wer die Naivität einzelner Fahrer beobachtet. Wer mit dem Motorrad auf eigenen Rädern angekommen ist, kommt in diesem Jahr bei Berechnung von zwei Motorrädern auf der Fähre erstmals etwas billiger weg. In diesem Fall ist allerdings auch für die Hinreise eine Nachtfähre zu empfehlen - was den Preisvorteil wieder auffrisst. Übrigens: Je später man die Fähre bucht- je teurer wird sie. Alternativ ist es selbstverständlich wunderschön, wenn man genügend Zeit hat und mit dem Motorrad in mehreren Etappen anreist. Das kann in so vielen Varianten erfolgen, dass ich hier nur die Reise via Lago Maggiore oder Thuner See anführen möchte. Angekommen Bastia/Hafen
Ja was denn? Keine Unterkunft?Jetzt kommen wir zu einem Problem, dass keines ist - wenn man sich auskennt. Muss ich eigentlich vorher buchen? Nehme ich meine Hundehütte, sprich Igluzelt, nehme ich ein Hotel? oder gibt es was dazwischen? Nach meiner Erfahrung fühlen sich sehr viele Motorradfahrer auf einem Campingplatz wohl - wegen der Freiheit und so. Nur von wildem Campen rate ich dringend ab - wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. Ich habe Leute kennengelernt, denen bei dieser Gelegenheit mit Waffengewalt das Moped abgenommen wurde. Daran denken: Auf der Insel gibt es nach wie vor eine Unabhängigkeitsbewegung!!! Schon vor vielen Jahren bin ich auf den Trichter gekommen, dass es in der Vor- oder Nachsaison billiger und sicherer sein kann, ein Zelt oder Mobilheim vor Ort zu mieten. Das erspart gewaltige Mengen an Gepäck und ist ausgesprochen komfortabel. Doch stelle ich immer wieder fest, dass sich das bei vielen Motorradfahrern noch nicht herumgesprochen hat. Mittlerweile ist die Vermietung von Mobilheimen jeder Größe in Frankreich und Italien ein Riesenboom geworden - und das zu vernünftigen Preisen. Man kann Anfang Juni durchaus das Risiko eingehen, ohne Vorbuchung zu fahren. Es gibt auf Korsika einige Plätze, z.B. in Ghisonaccia, die bei Nutzung aller Rabatte bis einschließlich Juni und dann wieder im September Mobilheime für zwei bis drei Personen/Dusche/WC/Küche/Terasse für etwa 200,- Euro die Woche anbieten. Bleibt man z.B. 3 Wochen muss man in dieser Zeit nur zwei Wochen bezahlen.Supermärkte für Selbstversorger gibt es mit allem Schnick und Schnack in nächster Nähe. Und Platz direkt vor dem Mobilheim für das geliebte Moped sowieso.Ich habe hier aus guten Gründen gerade für Motorradfahrer Ghisonaccia als Ziel benannt. Es liegt an der zu Unrecht manchmal verkannten Ostküste, mittendrin und nicht weit von einem Militärflugplatz. Aber: Zu den von mir genannten Zeiten gibt es so gut wie nie Fluglärm - und vor allem . von dort aus kann man mit etwas Kondition wirklich die gesamte Insel "erfahren". Sicher hätte ich auch den bekannteren Ort Porto Vecchio ansteuern können, doch hätte ich dann einen leichten Schluckauf wegen der Preise ständig bekämpfen müssen. Wer macht das schon gern? Bei Ghisonaccia liegen zudem einige Spitzen- Campingplätze, z.B. Marina de Erba Rossa, in traumhafter Umgebung (an einem tollen Strand unter altem Baumbestand - natürlich mit Pool, eigenem Laden usw.) Wer mir bis hierher gefolgt ist, hat vermutlich im Hafen von Bastia den ersten Schock erlitten, um dann wenig später bei der Ausfahrt aus dem Hafengelände von einem Beinahe-Schlaganfall dahin gerafft zu werden. Die immer wieder gepriesene Insel zeigt sich nämlich bei der Ankunft auf einigen wenigen Kilometern von der Industrie leider stark angefressen. Auch Ghisonaccia selbst würde ich nicht gerade als mediterranes Musterörtchen sehen - dafür aber seine Umgebung. Der Leser wird mir spätestens beim ersten Ausflug, der z.B. nach Ghisoni durch das Defile de Ì Incecca und das Defile des Strette führt, vergeben. Dazu mehr im Teil 2.
Unterkunft Mobilheim/Kontrollcheck
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Suche Kategorien Schlagwort-Wolke Kommentare zu Bremsflüssigkeit wechseln 18.01.2010, 18:20 Uhr achten, dass hier keine Bremsf üssigkeit verwendet wird...... . Wie genau kannst du ja mal h ier nach lesen: http://w [...] zu Reparatur der Telegabel Yamaha XJ 900 Diversion 27.12.2009, 21:02 Uhr Schau mal auf meiner privaten Seite rein- da findest einsch ließlich Explosionszeichnung a lles dazu http://www.fre [...] zu Reparatur der Telegabel Yamaha XJ 900 Diversion 27.12.2009, 17:50 Uhr Schau mal auf meiner privaten Seite rein- da findest einschl ießlich Explosionszeichnung al les dazu http://www.fred [...] zu Die Motorradkette-Anleitung für Anfänger 14.11.2009, 17:58 Uhr Hallo Fredi Herzlichen Dank f ür diese äusserst ausführliche und hilfreiche Anleitung! Al s erstes werd ich mir wa [...] zu Routenplanung mit Tyre/überarbeitet Dezember 2009 21.10.2009, 10:48 Uhr Guter Bericht, danke! Bedeu tung von T.Y.R.E: *T*rack *Y*o ur *R*oute *E*verywhere zu Tipps und Tricks an der 900er Diversion-Fortsetzungsbericht 31.08.2009, 12:13 Uhr Hallo, sehr schön geschrieben . Weiter so! Für viele von uns sicher oft eine Hilfe. Da nke für die tolle Arbeit [...] zu Über mich 16.08.2009, 11:17 Uhr Gut gemachte Seite die auch fü r mich als Wiedereinsteiger hi lfreich ist.In den 8 Jahren di e ich nicht gefahren bin [...] zu TomTom Rider II/Kauf/Einbau/1.tour 14.08.2009, 16:26 Uhr Hallo Leute, habe ein kleines Problem. Ist´es möglich, den TTR 2 an eine Sprechanlage der Marke AUTOCOM anzuschli [...] zu Vergleich Navigationsgeräte Zumo 550 mit TomTom Rider 2 13.08.2009, 18:32 Uhr Hallo Alfred, Dein Bericht ha t mir gut gefallen! Diese (Pr eis-)Liga von Navis liegt derz eit außer meiner Reichwe [...] zu Die Motorradkette-Anleitung für Anfänger 12.07.2009, 18:32 Uhr Tach auch! das ist die seite mit gut beschriebenen techni schen details für motorradkett en die ich bis jetzt gel [...] zu Vergleich Navigationsgeräte Zumo 550 mit TomTom Rider 2 07.07.2009, 17:59 Uhr Nach langer Suche nach einer Alternative, habe ich mir nun doch ein “richtiges̶ 1; Motorrad-Navi gegönnt [...] zu Routenplanung mit Tyre/überarbeitet Dezember 2009 02.07.2009, 22:18 Uhr Hallo, die Erklärungungen sin d echt sehr verständlich für j eden. Habe Tyre ausprobiert u nd mußte dabei leider fe [...] zu TomTom Rider II/Kauf/Einbau/1.tour 16.06.2009, 09:25 Uhr Hallo Alfred, ich habe jetz t erste Erfahrungen mit dem TT R2 gemacht und bin echt zufrie den. Zu allererst hab [...] zu TomTom Rider II/Kauf/Einbau/1.tour 27.05.2009, 11:45 Uhr Hallo Herr Vorbeck, ich hab e endlich auch ein Motorrad-Na vi zugelegt. Nachdem ich Ihren Bericht gelesen habe, s [...] zu Motorrad und Öl - ein heißes Thema- Teil 1 31.03.2009, 09:52 Uhr kam in Sachen "Kupplung rutsch t durch" mal ein Link im Yamah a - Forum. Ich finde das hier recht gut: http://www.fr [...] Artikel-Links Lieb-Links Kalender
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